Was Sie gegen Stress tun können:
  • Gut geplant ist halb gearbeitet! Viele Beschäftigte geraten in Stress, weil sie es nicht gelernt haben, Ihre Zeit effizient einzuteilen. Wie steht's mit Ihnen? Ist Ihre Zeitplanung effizient? Hier machen Sie den Test!

  •  
  • Tanken Sie regelmäßig Energie, indem Sie Tätigkeiten und Beziehungen pflegen, aus denen Sie Kraft und Sinnerfüllung schöpfen können. Regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen bewahren Sie ebenso vor einer Überbeanspruchung Ihres begrenzten Energievorrats.

innerer Stressor

Denk- und Einstellungsänderung

"ich muss alles 100%ig perfekt machen, sonst bin ich ein Versager und damit nichts wert."

"Ich versuch zwar meine Arbeit  gut zu erledigen, aber da alle Menschen Fehler machen, darf ich auch Fehler machen."

"Ich muss alle Ansprüche und Erwartungen der verschiedensten Erwartungsträger erfüllen, egal wie unerfüllbar oder widersprüchlich sie sind."

"Ich habe das absolute Recht, meinen eigenen Standpunkt zu wahren und unerfüllbare Erwartungen zurückzuweisen."

"Ich darf nicht 'nein' sagen, ich darf mich nicht abgrenzen, denn wenn ich das tue, verletze ich andere und sie mögen mich nicht mehr."

"Ich darf sowohl 'ja' als auch 'nein' sagen. Falls ein anderer Mensch mich nur als 'Ja' (Iaa! sagt der Esel) -sagendes Individuum akzeptiert, so ist das sein Problem!"

So wie ich bin, bin ich nicht liebenswert. Geliebt werde ich nur, wenn ich eine besonders gute Leistung erbringe."

"Ich bin nicht dazu auf der Welt, um so zu sein, wie ihr mich haben wollt!"

  • in Stress gerät man aber nicht nur durch innere Stressoren, sondern auch durch Qualifikationsdefizite. Seien Sie deswegen bemüht, Ihre beruflichen Kompetenz zu erweitern, indem Sie regelmäßig von Weiterbildungsangeboten Gebrauch machen.

  • Schon der römische Philosoph Epiktet hatte die Erkenntnis, dass es "nicht die Dinge sind, die uns belasten, sondern die Ansicht, die wir von ihnen haben." Die moderne Stressforschung stützt diese Erkenntnis. Ob also eine Situation tatsächlich stresst, hängt davon ab, wie Sie diese bewerten. Wenn Sie der Anforderung optimistisch in die Augen schauen und selbstbewusst sagen: "Das kann ich bestimmt schaffen!", wird Sie die Situation weniger belasten als wenn Sie sich hilflos fühlen und denken "Das schaffe ich eh nicht!" Wichtig aber ist, dass Sie Ihre Fähigkeiten realistisch beurteilen und sich weder über- noch unterschätzen. In beiden Fällen würden Sie erst recht in Stress geraten.

  • Apropos falsche Selbsteinschätzung: Unser Erleben und Verhalten in Stresssituationen wird meist von bestimmten Denkmustern und Glaubenssätzen gesteuert. Versuchen Sie, diese 'Kopfbewohner' aufzuspüren, indem Sie sich in einer konkreten Stresssituation überlegen, was Ihnen gerade durch den Kopf geht.
    Wenn Sie diese inneren Stressoren identifiziert haben, schreiben Sie sie auf und versuchen Sie, 'gesündere' Denkweisen zu finden! Beispiele dafür finden Sie auf der folgenden Seite!

  • Kapseln Sie sich nicht von Ihrer Umgebung ab, wenn Sie unter Stress leiden, sondern suchen Sie die emotionale Unterstützung durch Kollegen oder Freunde. Soziale Unterstützung ist die wertvollste Ressource am Arbeitsplatz!

  • Menschen, die gesund leben, sind im allgemeinen belastungsfähiger als andere. Ernähren Sie sich deshalb gesund und schlafen Sie ausreichend. Zudem sollten Sie versuchen, sich regelmäßig im ausreichenden Maße körperlich zu betätigen. Damit stärken Sie nicht nur Ihren Kreislauf, sondern auch Ihr Immunsystem.

Bild: Lesen

Wenn vieles gleichzeitig gemacht wird, gerät man leicht in Stress. Eine gute Zeitplanung kann Sie vor solchen Situationen bewahren.