Die Wirkung von Stress ist sozusagen dreidimensional. Stress wirkt zum einen auf den gesamten Körper, zum anderen beeinflusst er auch Empfinden und Erleben. Schließlich wird auch Ihr Verhalten von Stress geprägt.

1. Die körperliche Ebene: 

  • Puls und Atmung sind beschleunigt, Atembeschwerden stellen sich ein

  • der Blutdruck steigt

  • die Schweißabsonderung erhöht sich

  • die Muskulatur verspannt sich (v.a. im Hals- Nackenbereich)

  • die Haut reagiert mit Rötungen und Ausschlägen

  • die sexuelle Lust wird gelähmt

  • die Magen-Darmtätigkeit wird gedrosselt; Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung kann sich einstellen

  • die Gefahr von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren steigt

  • die Immunabwehr wird geschwächt (Dauerstress fördert die Anfälligkeit für Infekte)

2. Die psychische Ebene:

  • Angst, depressive Verstimmung, Gereiztheit und Nervosität stellen sich ein

  • man reagiert überempfindlich

  • man fühlt sich unsicher

  • die Konzentration fällt schwer

  • die Wahrnehmung ist eingeschränkt

  • Denkblockaden (Blackout) entstehen

3.Verhaltensebene:

  • man verhält sich gereizt gegenüber Kollegen

  • man zieht sich zurück (soziale Isolation)

  • die stressauslösende Situation wird gemieden

Bild: Anspannung

Stress wirkt auf den ganzen Körper.